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Bauernzeitung

Kraft der Sonne nutzen

TROCKNUNG – Mit solarer Unterstützung wird Hackgut für eine perfekte Verbrennung vorbereitet – auch die Abgaswerte fallen damit noch geringer aus.

Oberösterreich ist Vorreiter in der Nutzung von Biomasse. Neu ist, dass bereits einige auch mit Solarenergie ihre Biomasse trocknen. 20 Landwirte und Hackgut-Produzenten in Oberösterreich haben sich nun entschieden, Hackschnitzel solar zu trocknen. Die Trocknung kann bereits im Frühling an sonnigen Tagen beginnen
und endet mit den letzten Sonnentagen im Herbst mit Hilfe der Sonnenenergie.
Ein Großteil der Hackschnitzelheizungen wird mit zu feuchtem Material beschickt.
Benötigt man jährlich 80 Kubikmeter Hackschnitzel, und haben diese einen Wassergehalt von etwa 45 Prozent, so wandern zeitgleich etwa 14.000 Liter (14 Tonnen) Wasser mit in den Kessel. Hackschnitzel werden durch die Trocknung um etwa ein Drittel ihrer Energie aufgewertet. Gesundheitsschädliche Schimmelbildung und Vermoderung bei der Lagerung feuchter Hackschnitzel gehören der Vergangenheit an. Trockenes Hackgut weist einen wesentlich höheren Heizwert
und bessere Abgaswerte auf. Solare Luftkollektoren erwärmen die Luft, die durch
ein Trocknungssystem die Hackschnitzel trocknet. Der Vorteil sind die geringen Betriebskosten. Mit im Sommer vorhandener Sonnenenergie werden frische Hackschnitzel getrocknet, um sie dann einzulagern, und im Winter aus
dieser erstklassigen Ware bei bestem Wirkungsgrad Wärme zu gewinnen. Praktiker konnten sich bei der Hackguttrocknung der Firma Cona bei Familie Prielinger in Pettenbach von der Funktionsweise überzeugen.